Vergabungen

2021 Chinderhuus Königschind Das Chinderhuus hat mit seinem Konzept, 8 Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebens- und Krisensituationen zu begleiten, eine Mutter- und Kind-Einrichtung abgelöst. Die Hedwig Stauffer Stiftung unterstützt mit der Preisvergabe die neue sozialpädagogische Ausrichtung. Im speziellen das Anliegen mit den Eltern der Kinder professionell zusammenzuarbeiten sowie den bewussten Einbezug des Netzes der beteiligten Fachleute.
Verein Phönix Phönix bietet ein breit gefächertes Angebot für eine berufliche Integration (Küche, Service, Hauswirtschaft, Büro) und bemüht sich auf vielfältige Weise, den betroffenen Jugendlichen einen Halt, Inhalt und eine Zukunftsperspektive zu bieten. Überzeugend ist speziell die sorgfältige, ganzheitliche und individuelle Betreuung und Förderung (Allgemeinbildung, Kunstunterricht) von Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer Beeinträchtigung. Die finanzielle Zuwendung ist auch eine Überbrückungshilfe für die coronabedingten Einbussen im Bereich der Gastronomie.
Verein Parasolka, Ukraine Der Verein setzt sich seit 2007 für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit einer Beeinträchtigung in der Ukraine ein und arbeitet vor Ort mit einer anerkannten NGO zusammen. Parasolka hat einerseits Modellprojekte angestossen (Stichworte Deinstitutionalisierung, Inklusion) anderseits haben freiwillige Fachleute aus der Schweiz verschiedene Schulungen durchgeführt. Der Stiftungspreis ist ein Beitrag an den geplanten Aufbau einer sonderpädagogischen Fakultät, im Sinne von „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Verein Kinderwerkstatt, Basel In der Kinderwerkstatt im Schwarzpark Basel wird mit vielfältigen Aktivitäten das selbständige und kreative Schaffen der Kinder gefördert. Der Stiftungspreis versteht sich als Unterstützung dieser niederschwelligen Angebote, die einen wichtigen Beitrag zur Integration von Kindern aus unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft leisten.
Sozialtherapeutische Einrichtung Buechehof Die Einrichtung setzt sich für Integration und Inklusion im Sinne der Behindertenkonvention der UNO ein. Sie versteht Ausbildung als Brücke zur Gesellschaft und fördert die Verbindung zur Dorfgemeinschaft. Auf diesem Weg entstand auch eine Zusammenarbeit mit der Firma Vogt in Lostorf. Probeeinsätze zeigen, dass auch stärker beeinträchtigte Menschen vom Buechehof in dieser Firma passende Arbeiten übernehmen können. Damit wurde ein Projekt angestossen, das die strenge Abgrenzung zwischen beschäftigungstherapeutischem und leistungsorientiertem Denken auflöst. Um dieses Projekt weiter zu entwickeln, soll eine Fachstelle Integration geschaffen werden. Der Stiftungspreis ist ein Beitrag an diese Fachstelle.
SEGEL, Schwierige Entscheide  Gemeinsame Lösungen, St. Gallen In Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne kognitive Beeinträchtigungen wurde vom SEGEL-Team ein Gesprächsleitfaden erarbeitet in dessen Zentrum Selbstbestimmung und unabhängige Lebensführung stehen. Der Leitfaden trägt dazu bei, dass auch Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung in alle Entscheidungen, die ihr Leben betreffen, einbezogen werden. Die Hedwig Stauffer Stiftung würdigt mit einem Preis das grosse Engagement des Teams für diese Initiative und ist eine Überbrückungshilfe für die coronabedingten finanziellen Einbussen.
Verein Forschungsgruppe Kreativwerkstatt Die Forschungsgruppe leistet einen europaweit einmaligen Beitrag an die Erkenntnisse bzgl. Integration bzw. Inklusion. Wesentlich ist der Grundsatz: nicht über Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung sprechen, sondern mit ihnen. Mit Publikationen und mit der Durchführung von Lehrveranstaltungen sowie mit der Teilnahme an Kongressen verschaffen sie sich Gehör. Trotz Honoraren wird in der Forschungsgruppe sehr viel Gratisarbeit geleistet – sowohl von den Mitgliedern mit wie ohne IV-Rente. Die Hedwig Stauffer Stiftung unterstützt mit einer Preisvergabe dieses bedeutende Projekt.
Buchprojekt Calingulambam Die Autorin Henriette Brun-Schmid gibt in diesem Buch Einblick in das Leben eines Menschen mit autistischer Spektrumstörung. Zahlreiche Gespräche der Autorin mit der Mutter des betroffenen Mannes und intensive eigene Recherchen flossen in diese Erzählung ein. In der fiktiven Geschichte werden viele verschiedene Ebenen und Perspektiven der eigenen und fremden Welt von Menschen mit Autismus beschrieben und den Lesenden näher gebracht. Der Stiftungspreis ist ein Beitrag an die Druckkosten.
Ein Haus für Kinder Das Haus für Kinder in Ittigen ist ein sorgfältig entwickeltes und professionell geführtes Angebot für chronisch kranke und beeinträchtigte Kinder und Jugendliche und deren Familien. Besondere Aufmerksamkeit widmet das HfK der systemorientierten und individualisierten dauerhaften Begleitung sowie der Vernetzung von Gesundheits-, Sozialwesen und Bildung. Der Stiftungspreis soll der Überbrückung dienen, bis der Leistungsvertrag mit dem Kanton greift.
Verein Darsilamano Der Stiftungspreis ist ein Beitrag an das grosse Engagement des schweizerischen Vereins bei der Errichtung des Internats für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche in Uvira (demokratische Republik Kongo) und an die noch anstehenden, dringlichen Investitionen beim Innenausbau sowie an die Anschaffung des notwendigen dreirädrigen Gefährts.
Organisation „New Family“ Das Kinderhilfsprojekt der Organisation „New Familiy“ betreut speziell Kinder und Jugendliche von suchtkranken oder HIV-infizierten Eltern in Czernovitz (Ukraine) Die Organisation führt jedes Jahr Camps durch. Im Rahmen dieser Camps werden die Kinder und Jugendlichen sowohl pädagogisch gefördert und dank eines vielfältigen Freizeitangebots auch zu sinnvollen Beschäftigungen angeregt. Sie bieten gleichzeitig die Möglichkeit, die Kinder gesund zu ernähren, ein wichtiger Faktor für manche der Betroffenen. Im Wissen um die grosse und nachhaltige Bedeutung von Camps und im Sinn von heilpädagogischer Prophylaxe, soll der Stiftungspreis die Durchführung weiterer Camps ermöglichen und zur Überbrückung der coronabedingten finanziellen Probleme beitragen.
2020 Verein DarsiLaMano Eine weitere Unterstützung des Projekts von DarsiLaMano durch die Dr. Hedwig Stauffer Stiftung soll den Innenausbau und die Infrastruktur (u.a. sanitarische Installationen und Stromversorgung) der Schule und des Internats für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche in Uvira (Südkivu, Demokratische Republik Kongo) ermöglichen. Mit der Preisvergabe anerkennt die Stiftung das grosse Engagement der Mitglieder des Vereins DarsiLaMano.
Druckstelle Die Druckstelle ist eine offene Werkstatt, ein niederschwellig zugänglicher Ort fürs Schreiben, Malen und Zeichnen und richtet sich an Kinder und Jugendliche aus dem unteren Kleinbasel. Einem Quartier, in dem zahlreiche Kinder aufgrund ihrer sozialen Lage, unter ungünstigen Bedingungen aufwachsen. Die Druckstelle bietet den Kindern und Jugendlichen Gelegenheit, die sehr wohl vorhandenen, aber oft verschütteten kreativen Fähigkeiten zeichnerisch oder schreibend zum Ausdruck zu bringen. Mit der Preisvergabe würdigt die Stiftung das ausserordentliche Engagement der Verantwortlichen.
machbar Das Projekt „machbar“ versteht sich als ausserschulischer und inklusiver Lernort ohne Zeit- und Leistungsdruck. „machbar“ bietet einer heterogenen Gruppe von Schulkindern einen stabilen Rahmen – explizit fallen darunter auch Kinder, die von Behinderung und / oder Armut betroffen sind. Die Stiftung schätzt das Engagement und die Risikofreudigkeit der beiden Gründerinnen. Der finanzielle Beitrag versteht sich zudem als Unterstützung eines Neustarts der Kindergruppe, die bedingt durch die Ausnahmesituation der CoronaPandemie sistiert werden musste.
Verein SARASWATI SARASWATI wurde 2005 mit Sitz in Basel gegründet und kooperiert mit der Partnerorganisation „Selfhelp Group for Cerebral Palsy“ in Nepal, welche schulische und therapeutische Angebote für Kinder, die von cerebraler Parese betroffen sind, aufgebaut hat. Für die Entwicklung von spezialisiertem Wissen (Therapie und Pädagogik) vermittelt SARASWATI Fachkräfte aus der Schweiz, die auf eigene Kosten nach Nepal reisen und ihr Know-How an Ort weitergeben. Die Stiftung würdigt mit ihrer Preisvergabe den mehrjährigen, qualifizierten und entwicklungsorientierten Einsatz in Nepal.
Projekt „Spielgruppen und wie Gruppenaspekte besser verstehen“ Mit einer weiteren Unterstützung der Projeƒktgruppe soll die Veröffentlichung der Publikation „Spielgruppen und wie Gruppenaspekte besser verstehen“ ermöglicht und ebenso das ausdauernde Engagement der Projektgruppe gewürdigt werden. Dank der gut durchdachten, übersichtlichen und sorgfältigen Gestaltung des praxisbezogenen Stichwörter-Glossars und der auflockernden Fotos ist ein anregendes Instrument für Mitarbeitende in Spielgruppen, Kitas oder andern Kindergruppen entstanden, das unbedingt den Weg zum Zielpublikum finden soll.
Projekt „Nowa Simja“ Die Organisation „Nowa Simja/Neue Familie“ existiert seit dem Jahr 2000 und betreute ursprünglich sucht- und aidskranke Menschen in der Ukraine. Im Jahr 2007 wurde zusätzlich ein Kinderhilfsprojekt initiiert. In dessen Rahmen erfahren Kinder von suchtkranken oder HIV-infizierten Eltern eine psychologische und pädagogische Betreuung. Die Stiftung erachtet die Arbeit der Organisation und das Engagement der Mitarbeitenden als gewichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Alltags dieser gefährdeten Kinder und damit als eigentliche heilpädagogische Prophylaxe. Mit der Preissumme würdigt und unterstützt sie dieses Projekt.
Verein „Die WELTMALERiNNEN“ Der Verein führt seit 2018 eine Ateliergemeinschaft in Biel. Es handelt sich um einen Ort, wo Menschen, die behindernde Situationen erfahren und gestalterisch tätig sein möchten (Kunst und Design) sowie auch diesbezüglich begabt sind, fachkundig begleitet werden. Die Kulturarbeit versteht sich nicht als Therapie oder sonderpädagogische Behandlung, sondern bietet einen Raum zur Stärkung von Künstlerinnen-Identitäten. Mit der Preisvergabe würdigt die Stiftung das Engagement und den Initiativgeist der Leiterinnen und anerkennt ihr Bestreben, die UN-Behindertenkonvention praktisch umzusetzen.
Projekt YOGACHRISTINE Seit Oktober 2019 befindet sich ein Yoga-Angebot im Therapiezentrum des rollstuhlgängigen Zentrums für Kinder mit Sinnes- und Körperbeeinträchtigungen in Solothurn. Es wendet sich an Kinder, die in ihrer Mobilität und Motorik speziell herausgefordert sind. Die Stiftung anerkennt das Engagement, neue Möglichkeiten in der Begleitung und Behandlung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen zu entwickeln und versteht die Preisvergabe als Beitrag an die Aufbauphase.
2019 Circus Bilboni Im Rahmen einer Projektwoche brachten die PädagogInnen und die SchülerInnen des Schulhauses Thierstein in Basel ein anspruchsvolles und vielfältiges Zirkusprogramm auf die Arenabühne – dies in Zusammenarbeit mit den professionellen Animatoren des Zirkus Balloni. Der Stiftungsbeitrag ist eine Würdigung dieses Unterfangens, das sowohl den heterogenen Fähigkeiten der SchülerInnen als auch den komplexen Anforderungen der Schulhausgemeinschaft in einem vielsprachigen und soziokulturell herausfordernden Quartier Rechnung trug.
DarsiLaMano DarsiLaMano ist ein schweizerischer Verein, der sich in Uvira (Südkivu, Demokratische Republik Kongo) für den Bau eines Internats für blinde und sehbehinderte Kinder engagiert. Im geplanten Internat (mit Schul- und Wohnräumen und einem Garten) werden etwa 50 Kinder – tagsüber mehr – leben können.
Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit einem kongolesischen Verein, was dazu beiträgt, dass die lokale Bevölkerung eingebunden wird. Die Stiftung würdigt mit ihrem Beitrag das Engagement der aktiven Menschen in der Schweiz und vor Ort.
«écolsiv – Schule inklusiv» «écolsiv» als Lehrgang des Instituts Unterstrass (PH Zürich) bildet Menschen mit einer kognitiven Beeinträchtigung zu AssistentInnen mit einem pädagogischen Profil aus.
Der finanzielle Beitrag der Stiftung versteht sich als Unterstützung der noch laufenden Pilotphase und ist verbunden mit dem Wunsch, dass der Übergang in eine Implementationsphase möglich wird.
Fachstelle von Fontana Passugg Die Fachstelle fördert seit 2013 auf vielfältige Weise die bilinguale Bildung für hörbehinderte Kinderund Jugendliche in der Überzeugung, dass sich Gebärdensprache und gesprochene Sprache unterstützen und ergänzen.
Die Stiftung schätzt die mehrjährige, qualifizierte und weitreichende Leistung und versteht den Beitrag als Unterstützung, das Definitivum zu festigen.
Heitere Fahne Das inklusive Kulturhaus in Wabern / Bern setzt sich für die Teilhabe verschiedenster Menschen in kulturellen und gastronomischen Bereichen ein. Unabhängig von den Voraussetzungen, die ein Mensch mitbringt, werden alle in das Geschehen einbezogen und zum Mitdenken und Mitgestalten angeregt.
Die finanzielle Auszeichnung gilt als Unterstützung des Projekts und ebenso als Würdigung der enormen Freiwilligenarbeit.
Kinderheim El Refugio Die Hedwig Stauffer Stiftung anerkennt mit dem Preis das langjährige Engagement der „Stiftung Kinderheim El Refugio“ in Ticamaya, Honduras. Die Stiftung wurde 2001 in der Schweiz gegründet und setzt sich u.a. ein für die Bildung von benachteiligten Kindern.
Die finanzielle Auszeichnung versteht sich speziell als Unterstützung von Josefina Torró Eichenberger, Sibylle Tschumi, Patricia Häusermann, Heidi Kegel und Fabienne Holzer. Die fünf Frauenreisen regelmässig aus der Schweiz als qualifizierte Gratisarbeiterinnen nach Honduras und leisten mit ihrem Know-How einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Einrichtung.
Margrith Lin-Huber Die Hedwig Stauffer Stiftung unterstützt mit der Preisvergabe an Frau Margrith Lin-Huber deren Buchprojekt „Ein Bruder lebenslänglich“. Das Buch erzählt die Lebensgeschichte des Bruders der Verfasserin, der als Kleinkind aufgrund einer schweren Erkrankung in seiner geistigen Entwicklung beeinträchtigt wurde – für die Autorin wie für die ganze Familie eine lebenslängliche Herausforderung.
Die Stiftung würdigt dieses Buchprojekt, das einen interdisziplinären Ansatz verfolgt, auch als Schilderung der vielfältigen Erfahrungen mit Behörden und Institutionen. Sie geht davon aus, dass das Buch für professionell Tätige und sozial-historisch Interessierte eine wichtige Dokumentation darstellt.
OeSA Die Hedwig Stauffer Stiftung würdigt mit ihrer Preisvergabe das Engagement des Oekumenischen Seelsorgediensts für Asylsuchende der Region Basel. Mit einem kleinen Budget schafft es OeSA, auf Bedürfnisse von geflüchteten Menschen zu reagieren und entsprechende Angebote zu entwickeln.
Der Preis ist dem Projekt „Garten Eden im Grenzbereich“ zugedacht, der ein Ort für mannigfaches Tun und Erleben werden soll.
«Gruppenaspekte besser verstehen» Zu diesem Thema beobachtete und analysierte eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe während eines Jahres die Prozesse, die sich in zwei Spielgruppen mit kleinen Kindern (2-5 Jahre) abspielten. Gruppale Aspekte werden heute leicht übersehen, da die individuelle Förderung im Vordergrund steht. Im Sinne eines ergänzenden Gegengewichts entstanden Erkenntnisse und Texte, die Kommunikationsverläufe, individuelle Entwicklungen, sozialräumliche Dynamiken sowie Inklusion/Exklusion unter gruppalen Aspekten beleuchten. Die Stiftung leistet mit der Preisvergabe einen Beitrag an den Druck und die Veröffentlichung dieser in der Schweiz einzigartigen und verbreitungswürdigen Publikation.
SOL, Schule für Offenes Lernen Die Schule SOL in Liestal (BL) nimmt eine alters- wie leistungsmässig heterogene Gruppe von 30 Kindern während der obligatorischen Schulzeit auf und arbeitet auf der Basis eines reformpädagogischen Inklusionskonzepts.
Mit der Preisvergabe anerkennt die Stiftung die langjährige und qualifizierte Gesamtleistung und versteht sich als Überbrückungshilfe im Bereich „Spezielle Förderung“.
Esther Steinmann Die finanzielle Auszeichnung der Stiftung versteht sich als Unterstützung von Esther Steinmanns Engagement im Projekt „BotschafterInnen für inklusive Bildung“. Die Pädagogin wirkt als Praktikerin und Theoretikerin sowie als Expertin in eigener Sache. Sie vertritt eine visionäre und zugleich realistische Ausrichtung, die über eine additive Einzelförderung hinausgeht.
2018 Chinderhus Wanja, Ebikon, LU Das Chinderhus Wanja ist ein integratives Bildungsangebot mit Tages- und Halbtagesbetreuung, altersgemischten Kindergruppen, heil- und sonderpädagogischer Unterstützung. Aufgrund einer Konzeptänderung ergab sich ein finanzieller Engpass. Der finanzielle Beitrag der Stiftung versteht sich als Überbrückungshilfe bis zur erhofften Vollauslastung des Betreuungsangebots.
Verein, Kind+Spital, Lenzburg, AG Der Verein besteht seit 40 Jahren und ist europaweit vernetzt und aktiv. Er engagiert sich für die Bedürfnisse und Rechte aller Kinder im Spital, ohne Berücksichtigung von Ethnie, Status oder Behinderung. Der finanzielle Beitrag der Stiftung wurde konkret für die geplante Überarbeitung und Optimierung des Inhalts und das damit verknüpfte pädagogische Programm des Spitalkoffers gesprochen.
SHIRS SchwerHörige In RegelSchulen, Jona, SG SHIRS ist ein vielseitig gestaltetes Lehrmittel, das die Inklusion von schwerhörigen, gehörlosen und hörenden Kindern in Schulklassen unterstützen soll. Es wurde von einer schwerhörigen Audiopädagogin initiiert und in einem Team von rund 10 hörbehinderten Personen weiterentwickelt. Die Dr. Hedwig Stauffer Stiftung würdigt und unterstützt mit einer Preisvergabe das grosse Engagement aller Beteiligten.
Tiki – Teilhabe in Kindertagesstätten, ZH Die finanzielle Unterstützung der Stiftung versteht sich als Förderbeitrag für das wissenschaftliche Forschungsprojekt, das sich mit dem Thema der integrativen Betreuung in Kindertagesstätten befasst. Im Speziellen wurde der Preis gesprochen für die geplanten Interviews, zur Klärung der Gelingensbedingungen aus Sicht der Eltern und Fachpersonen.
Verein Freia, Beinwil, SO Der Biohof Waldenstein in Beinwil bietet Jugendlichen und Erwachsenen individuelle soziale, therapeutische und pädagogische Hilfe und Unterstützung. Das Angebot umfasst Beschäftigung (Arbeit in der Natur) und Therapie (Reittherapie, Naturpädagogik, Garten- und Tiertherapie); gezielte Arbeits-, Belastungs- und Aufbautrainings verfolgen das Anliegen einer Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt. Die Dr. Hedwig Stauffer Stiftung würdigt und unterstützt mit einer Preisvergabe das grosse Engagement.
2017 Tagesheim für Kinder Ziegelmatte, Solothurn Das Tagesheim ist speziell ausgerichtet auf Kinder, die in erschwerten sozialen oder wirtschaftlichen Verhältnissen leben. Mit der Preisvergabe unterstützt und würdigt die Stiftung die umfassende Förderung sowie das zusätzliche Engagement für Kinder mit besonderen Bedürfnissen.
„mit mir“-Patenschaft, Caritas beider Basel Freiwillige Patinnen und Paten widmen sich, ein- bis zweimal im Monat einem Kind, das aufgrund von äusseren Umständen in seiner Entwicklung gefährdet ist. Nach einer begrenzten Anschubfinanzierung entfällt die finanzielle Unterstützung durch die katholische Kirche. Der Preis ist ein Beitrag an die administrativen Kosten und soll dazu beitragen, dass das Angebot weiterhin bestehen kann.
Verein Forschungsgruppe Kreativwerkstatt, Basel Mit dem Preis unterstützt die Stiftung diesen Verein, der nach den positivenErfahrungen beim Forschungsprojekt „Partizipative Forschung mit Menschen mit einer Rente“, gegründet wurde. Das Ziel des Vereins ist es, diese Erfahrungen in die Ausbildungen und Weiterbildungen einzubringen.
Verein Freia, Beinwil SO Mit der Preisvergabe an den Verein Freia würdigt und unterstützt die Stiftung das vielseitige Angebot auf dem Biohof Waldenstein. Mit viel Engagement und Fachwissen bieten die auf dem Bauernhof tätigen Menschen Jugendlichen mit belasteten Biographien die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen und die Chance eines Neustarts.
2016 OeSA-Projekt «Jouer, c‘est vivre» Der „Oekumenische Seelsorgedienst“ (OeSA) unterstützt Asylsuchende, Kinder und Jugendliche der Region Basel, die sich im Empfangs- und Verfahrenszentrum für Asylsuchende (EVZ) Basel befinden. Die Betroffenen erhalten von freiwillig Mitarbeitenden psychosoziale Betreuung und täglich eine 2-stündige Kinderbetreuung. Der Stiftungs-Beitrag ist auch für die Anstellung einer professionellenKindergärtnerin gedacht, dies im Sinne prophylaktischer heilpädagogischer Arbeit.
Frau Myriam Spengler und Frau Jeannette Meier Der Preis der Stiftung wird den Verfasserinnen des Buchs ‘Ben und Emma‘ zur sexuellen Aufklärung von gehörlosen und schwerhörigen Kindern und Jugendlichen zuerkannt. Die klare Sprache und die einfachen und ästhetischen Illustrationen ermöglichen den Betroffenen, sich selbständig mit dem Thema Aufklärung auseinanderzusetzen.
Frau Barbara Rindlisbacher Der Preis der Stiftung wird Frau Rindlisbacher für ihr Projekt zur Erforschung der Deutsch- und Fremdsprachenkenntnisse von Schülern und Schülerinnen mit spezifischen Spracherwerbsstörungen zugesprochen. Die Forschungsergebnisse sollen als Grundlage für ein Interventionsprogramm dienen, das an Schulen innerhalb des regulären Frühfranzösischunterrichts implementiert werden kann.
Stiftung SOS-Kinderdorf Die Preissumme versteht sich als Zuwendung für pädagogische und heilpädagogische Fördermassnahmen zu Gunsten von Kindern in SOS-Kinderdörfern und von Kindern in Programmen der Nothilfe oder der Entwicklungszusammenarbeit, für traumatisierte Kinder, die Opfer von Gewalt und auf der Flucht von ihren Familien getrennt wurden.
2015 Frau Dr. Andrea Burgener Woeffrey, Fribourg Lehrbeauftragte, Projektleiterin, Bildungs- und Sozialpolitikerin Der Preis wird ihr sowohl in Anerkennung ihres langjährigen, erfolgreichen wissenschaftlichen und praktischen Wirkens im Bereich der heilpädagogischen Früherziehung als auch zur Unterstützung für die geplante Publikation eines Fallbuches zuerkannt.
Verein Kinderhilfswerk NOAH, Pratteln Der Verein Kinderhilfswerk NOAH unterstützt syrische Halb- und Vollwaisenkinder vor Ort mit Lebensmitteln, Unterkünften und medizinischer Versorgung. In diesem Projekt geht es um dieHilfe und Unterstützung im Überlebenskampf von Flüchtlingskindern und deren noch lebenden Müttern, Grosseltern und Verwandten mit materiellen notwendigen Gütern aber auch immateriell mit Mut und Hoffnung. Diese direkte und gesicherte Hilfe ist existentielle und heilpädagogische Präventionsarbeit im Sinne der Dr. Hedwig Stauffer Stiftung.
Peter Pan, Stiftung Kronbühl, Wittenbach St. Gallen Peter Pan, ein Angebot der Stiftung Kronbühl, bietet seit 2011 Kindern mit einer Behinderung heil- und sozialpädagogische Begleitung. Das Vorschulangebot ist ein ganzheitliches und individuelles Förder- und Betreuungsangebot und entlastet im Rahmen einer Tagesstruktur die Eltern. Das Angebot bereitet gezielt Kinder auf den Kindergarteneintritt vor. Die Dr. Hedwig Stauffer Stiftung würdigt und unterstützt mit einer Preisvergabe dieses Frühförderungsangebot.
2010 Herr Andreas Fischer, Rehetobel/Dornach Leiter der Höheren Fachschulefür anthro- posophische Heilpädagogik, Sozialpädagogik und Sozialtherapie, Dornach Als Leiter der Höheren Fachschule für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialpädagogik und Sozialtherapie in Dornach, engagiert sich Herr Fischer, in Fortsetzung der Bemühungen seiner Vorgänger, erfolgreich um einen fruchtbaren Dialog und Austausch mit nicht anthroposophisch geprägten Ausbildungs- und Praxisstätten. Er und sein Team leisten damit wertvolle Beiträge zum Abbau von Missverständnissen, esoterischer Abkapselung oder Gleichgültigkeit zwischen ideell unterschiedlich orientierter und begründeter Behindertenarbeit.
Herr Dr. phil. Rüdiger Grimm, Dornach, Verantwortlicher für die internationale Zusammenarbeit der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie Als Verantwortlicher für die internationale Zusammenarbeit der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie, als Redakteur und Ausbildner, sowie als Autor und Herausgeber gelingt es Rüdiger Grimm in nachhaltiger Weise, den zunehmend in Gang gekommenen Dialog und Austausch mit ideell unterschiedlich orientierten heilpädagogischen Denkweisen und Konzepten weiterzuführen und zu vertiefen.
2009 Herr Alois Berger, Berufsbildner und Berater Basel/Kaiseraugst In Anerkennung seines langjährigen und erfolgreichen Wirkens im Bereich derBerufsbildung, -beratung und –-hilfe für Jugendliche mit beruflichen Orientierungsschwierigkeiten sowie seiner regen Kurstätigkeit zu verschiedenen Themen der beruflichen Eingliederung.
2008 Frau Katharina Bieber, Heilpädagogin/Psycho-Therapeutin, Niederwil   Private Kleinschule „Eccola“, Riehen (dritte Tranche) In Anerkennung ihres langjährigen und kreativen Einsatzes für die Belange der Früherziehung behinderter Kinder und deren Eltern sowie ihrer Arbeit in der Ausbildung von Fachkräftenund der Fort- und Weiterbildung im Erwachsenenbereich. In Anbetracht des im Februar dieses Jahres erlittenen Brandschadens.
2007 Frau Dr. phil. Barbara Zollinger, „Zentrum für Kleine Kinder GmbH“ Winterthur In Anerkennung ihrer grossen Verdienste um eine ganzheitliche Erforschung, Diagnostik und Therapie von Sprachentwicklungsstörungen im Kleinkindalter. Das von ihr in Winterthur gegründete „Zentrum für kleine Kinder GmbH“ leistet ferner seit Jahren un-schätzbare Beiträge zur Fort- und Weiterbildung logopädischen und heilpädagogischen Fachpersonals.
2006 Frau Dr. phil. Penny Boyes Braem, Riehen / Luzern Schweizerischer Berufs-verband der diplomierten Lerntherapeutinnen und Lerntherapeuten (SVLT) In Anerkennung ihrer grossen Verdienste um die Erforschung und Entwicklung von Gebärdensprachen. Frau Boyes hat mit ihrer jahrzehntelangen Arbeit unschätzbare Beiträge geleistet zur Verbesserung der Kommunikation zwischen und der Verständigung mit gehörlosen Menschen. In Anerkennungseiner Verdienste um Qualitätssicherung, Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit betreffend Lerntherapie, wie sie durch das „Institut für Lerntherapie, ILT“, Schaffhausen vermittelt wird.
2005 Frau Maria Gavriliu, Administrative Leiterin und Frau Sonja Kunz, dipl. Heilpädagogin, Pädagogische Leiterin der Casa Prichindel und der Casa Livezii in Ghimbav /Brasov (Rumänien) Herr Dr. phil. Christian Mürner, freier Publizist und Behindertenpädagoge, Hamburg In Anerkennung ihrer initiativen und nachhaltigen heilpädagogischen und sozialen Arbeit für bedürftige Kinder in Ghimbav / Brasov (Rumänien). In Anerkennung seiner thematischbreit gefächerten publizistischen Aufklärungsarbeit zur gesell- schaftspolitischen Situation behinderter Menschen in Vergangenheit und Gegenwart.
2004 Herr Andreas Würsch, dipl. Sonderklassenlehrer, Basel Private Kleinschule „Eccola“, Riehen (Zweite Tranche) In Würdigung seiner Schrift: „Das Lernbüro. Ein ambulantes Heil- pädagogisches Angebot mit Beratung“ (Luzern, 2003) und der darin im Rahmen der Basler Kleinklassen dargestellten TeamArbeit zur Realisation einer integrativ orientierten Organisationsform zur ambulanten Förderung und Lernberatung von Schülerinnen und Schülern mit Lernproblemen.
2003 Herr Ruedi Frei, dipl. Sonderklassenlehrer/ dipl. Logopäde, Kaltenbach(TG) Für die Realisation eines mobilen Heilpädagogischen Dienstes. Durch den Einsatz des Logomobil, eines mit allen notwendigen technischen Einrichtungen und didaktisch-methodischen Instrumenten ausgestatteten Busses können sprach- und teilleistungsgestörte Kinder auch in verkehrstechnisch abgelegenen Gebieten regelmässig therapeutisch und heilpädagogisch optimal versorgt werden.
2002 – Frau Slavica Marin, dipl. Vorschulheilpädagogin, Herr Andreas Marin, dipl. Sonderklassenlehrer, Herr Zeljiko Marin, dipl. Architekt.                             – Private Kleinschule „Eccola“, Riehen, Frau Brigitta Wisselaar Rickli, dipl. Sonderklassenlehrerin (Erste Tranche) Für die Realisation des cubus.marin, einer originellen, mobilen Spielhaus-Konstruktion, deren Prototyp das Team im Vorschulheilpädagogischen Dienst der Gemeinde Birsfelden (BL) entwickeln konnte. Cubus.marin® bietet mannigfaltige Möglichkeiten zur differenzierten und gezielten Förderung behinderter und nicht behinderter Kleinkinder und gestattet einen flexiblen Einsatz unter unterschiedlichen Raumbedingungen. Die Initiantin und Leiterin, Frau Slava Marin vom VHPD Birsfelden und ihr Team, leisten durch einen heilpädagogisch und therapeutisch hochqualifizierten Unterricht einen bemerkenswerten Beitrag zur familiennahen Schulung verhaltensschwieriger, lernbeeinträchtigter Kinder.