Vergabungen

2002 Frau Slavica Marin, dipl. VorschulheilpädagoginHerr Andreas Marin, dipl. Sonderklassenleh- rerHerr Zeljiko Marin, dipl. ArchitektPrivate Kleinschule „Eccola“, RiehenFrau Brigitta Wisselaar Rickli, dipl. Sonder- klassenlehrerin Für die Realisation des cubus.marin, einer originellen, mobilen Spielhaus-Konstruktion, deren Prototyp das Team im Vorschulheilpädagogischen Dienst der Gemeinde Birsfelden (BL) entwickeln konnte. Cubus.marin® bietet mannigfaltige Möglichkeiten zur differenzierten und gezielten Förderung behinderter und nicht behinderter Kleinkinder und gestattet einen flexiblen Einsatz unter unterschiedlichen RaumbedingungenDie Initiantin und Leiterin, Frau Brigitta Wisselaar Rickli und ihr Team leisten durch einen heilpädagogisch und therapeu tisch hoch qualifizierten Unterricht einen bemerkens- werten Beitrag zur familiennahen Schulung verhaltensschwieriger, lernbeein- trächtigter Kinder
2003 Herr Ruedi Frei, dipl. Sonderklassenlehrer/ dipl. Logopäde,Kaltenbach (TG) Für die Realisation eines mobilen Heilpädagogischen Dienstes. Durch den Einsatz des Logomobil, eines mit allen notwendigen technischen Einrichtungen und didaktisch-methodischen Instru- menten ausgestatteten Busses können sprach- und teilleistungsgestörte Kinder auch in verkehrstechnisch abgelegenen Gebieten regelmässig therapeutisch und heilpädagogisch optimal versorgt werden
2004 Herr Andreas Würsch, dipl. Sonderklassen- lehrer, BaselPrivate Kleinschule „Eccola“, Riehen(Zweite Tranche) In Würdigung seiner Schrift: „Das Lernbüro. Ein ambulantes Heil- pädagogisches Angebot mit Beratung“ (Luzern, 2003) und der darin im Rahmen der Basler Kleinklassen dargestellten Team Arbeit zur Realisation einer integrativ orientierten Organisationsform zur ambulanten Förderung und Lernberatung von Schülerinnen und Schülern mit Lernproblemens. oben
2005 Frau Maria Gavriliu, Administrative LeiterinundFrau Sonja Kunz, dipl. Heilpädagogin, Pädago- gische Leiterin der Casa Prichindel und der Casa Livezii in Ghimbav / Brasov (Rumänien)Herr Dr. phil. Christian Mürner, freier Publizist und Behindertenpäd- agoge, Hamburg In Anerkennung ihrer initiativen und nachhaltigen heilpädagogischen und sozialen Arbeit für bedürftige Kinder in Ghimbav / Brasov (Rumänien)In Anerkennung seiner thematisch breit gefächerten publizistischen Aufklärungsarbeit zur gesell- schaftspolitischen Situation behinderter Menschen in Vergangenheit und Gegenwart
2006 Frau Dr. phil. Penny Boyes Braem, Riehen / LuzernSchweizerischer Berufs- verband der diplomier- ten Lerntherapeutinnen und Lerntherapeuten (SVLT) In Anerkennung ihrer grossen Verdienste um die Erforschung und Entwicklung von Gebärden- sprachen. Frau Boyes hat mit ihrer jahrzehntelangen Arbeit unschätz- bare Beiträge geleistet zur Verbesserung der Kommunikation zwischen und der Verständigung mit gehörlosen MenschenIn Anerkennung seiner Verdienste um Qualitätssicherung, Fortbildung und Öffentlichkeitsarbeit betreffend Lernthera- pie, wie sie durch das „Institut für Lerntherapie, ILT“, Schaffhausen vermittelt wird
2007 Frau Dr. phil. Barbara Zollinger, „Zentrum für Kleine Kinder GmbH“Winterthur In Anerkennung ihrer grossen Verdienste um eine ganzheitliche Erforschung, Diagnostik und Therapie von Sprachentwicklungsstörungen im Kleinkindalter. Das von ihr in Winterthur gegründete „Zentrum für kleine Kinder GmbH“ leistet ferner seit Jahren un-schätzbare Beiträge zur Fort- und Weiterbildung logopädischen und heilpädagogischen Fachpersonals
2008 Frau Katharina Bieber, Heilpädagogin/Psycho-Therapeutin, NiederwilPrivate Kleinschule „Eccola“, Riehen

(dritte Tranche)

In Anerkennung ihres langjährigen und kreativen Einsatzes für die Belange der Früherziehung behinderter Kinder und deren Eltern sowie ihrer Arbeit in der Ausbildung von Fachkräften und der Fort- und Weiterbildung im Erwachsenenbereich.
In Anbetracht des im Februar dieses Jahres erlittenen Brandschadens
2009 Herr Alois Berger, Berufsbildner und Berater Basel/Kaiseraugst In Anerkennung seines langjährigen und erfolgreichen Wirkens im Bereich der Berufsbildung, -beratung und –-hilfe für Jugendliche mit beruflichen Orientierungsschwierigkeiten sowie seiner regen Kurstätigkeit zu verschiedenen Themen der beruflichen Eingliederung.
2010 Herr Andreas Fischer, Rehetobel/Dornach
Leiter der Höheren Fachschule für anthro- posophische Heilpäd- agogik, Sozialpädagogik und Sozialtherapie, Dornach
Als Leiter der Höheren Fachschule für anthroposophische Heilpädagogik, Sozialpädagogik und Sozialtherapie in Dornach, engagiert sich Herr Fischer, in Fortsetzung der Bemühungen seiner Vorgänger, erfolgreich um einen fruchtbaren Dialog und Austausch mit nicht anthroposophisch geprägten Ausbildungs- und Praxisstätten. Er und sein Team leisten damit wertvolle Beiträge zum Abbau von Missverständnissen, esoterischer Abkapselung oder Gleichgültigkeit zwischen ideell unterschiedlich orientierter und begründeter Behindertenarbeit
Herr Dr. phil. Rüdiger Grimm, Dornach, Verantwortlicher für die internationale Zusammenarbeit der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie Als Verantwortlicher für die internationale Zusammenarbeit der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie, als Redakteur und Ausbildner, sowie als Autor und Herausgeber gelingt es Rüdiger Grimm in nachhaltiger Weise, den zunehmend in Gang gekommenen Dialog und Austausch mit ideell unterschiedlich orientierten heilpädagogischen Denkweisen und Konzepten weiterzuführen und zu vertiefen
2015 Frau Dr. Andrea Burgener Woeffrey, Fribourg
Lehrbeauftragte, Projektleiterin, Bildungs- und Sozialpolitikerin
Der Preis wird ihr sowohl in Anerkennung ihres langjährigen, erfolgreichen wissenschaftlichen und praktischen Wirkens im Bereich der heilpädagogischen Früherziehung als auch zur Unterstützung für die geplante Publikation eines Fallbuches zuerkannt.
Verein Kinderhilfswerk NOAH, Pratteln Der Verein Kinderhilfswerk NOAH unterstützt syrische Halb- und Vollwaisenkinder vor Ort mit Lebensmitteln, Unterkünften und medizinischer Versorgung. In diesem Projekt geht es um die Hilfe und Unterstützung im Überlebenskampf von Flüchtlingskindern und deren noch lebenden Müttern, Grosseltern und Verwandten mit materiellen notwendigen Gütern aber auch immateriell mit Mut und Hoffnung.
Diese direkte und gesicherte Hilfe ist existentielle und heilpädagogische Präventionsarbeit im Sinne der Dr. Hedwig Stauffer Stiftung.
Peter Pan, Stiftung Kronbühl, Wittenbach St. Gallen Peter Pan, ein Angebot der Stiftung Kronbühl, bietet seit 2011 Kindern mit einer Behinderung heil- und sozialpädagogische Begleitung. Das Vorschulangebot ist ein ganzheitliches und individuelles Förder- und Betreuungsangebot und entlastet im Rahmen einer Tagesstruktur die Eltern. Das Angebot bereitet gezielt Kinder auf den Kindergarteneintritt vor.
Die Dr. Hedwig Stauffer Stiftung würdigt und unterstützt mit einer Preisvergabe dieses Frühförderungsangebot.
2016

OeSA-Projekt «Jouer, c‘est vivre»

Der “Oekumenische Seelsorgedienst” (OeSA) unterstützt Asylsuchende, Kinder und Jugendliche der Region Basel, die sich im Empfangs- und Verfahrenszentrum für Asylsuchende (EVZ) Basel befinden. Die Betroffenen erhalten von freiwillig Mitarbeitenden psychosoziale Betreuung und täglich eine 2-stündige Kinderbetreuung. Der Stiftungs-Beitrag ist auch für die Anstellung einer professionellen Kindergärtnerin gedacht, dies im Sinne prophylaktischer heilpädagogischer Arbeit.

Frau Myriam Spengler und Frau Jeannette Meier

Der Preis der Stiftung wird den Verfasserinnen des Buchs ‘Ben und Emma‘ zur sexuellen Aufklärung von gehörlosen und schwerhörigen Kindern und Jugendlichen zuerkannt.
Die klare Sprache und die einfachen und ästhetischen Illustrationen ermöglichen den Betroffenen, sich selbständig mit dem Thema Aufklärung auseinanderzusetzen.

Frau Barbara Rindlisbacher

Der Preis der Stiftung wird Frau Rindlisbacher für ihr Projekt zur Erforschung der Deutsch- und Fremdsprachenkenntnisse von Schülern und Schülerinnen mit spezifischen Spracherwerbsstörungen zugesprochen.
Die Forschungsergebnisse sollen als Grundlage für ein Interventionsprogramm dienen, das an Schulen innerhalb des regulären Frühfranzösischunterrichts implementiert werden kann.

Stiftung SOS-Kinderdorf

Die Preissumme versteht sich als Zuwendung für pädagogische und heilpädagogische Fördermassnahmen zu Gunsten von Kindern in SOS-Kinderdörfern und von Kindern in Programmen der Nothilfe oder der Entwicklungszusammenarbeit, für traumatisierte Kinder, die Opfer von Gewalt und auf der Flucht von ihren Familien getrennt wurden.

2017

Tagesheim für Kinder Ziegelmatte, Solothurn

Das Tagesheim ist speziell ausgerichtet auf Kinder, die in erschwerten sozialen oder wirtschaftlichen Verhältnissen leben.
Mit der Preisvergabe unterstützt und würdigt die Stiftung die umfassende Förderung sowie das zusätzliche Engagement für Kinder mit besonderen Bedürfnissen.

„mit mir“-Patenschaft, Caritas beider Basel

Freiwillige Patinnen und Paten widmen sich, ein- bis zweimal im Monat einem Kind, das aufgrund von äusseren Umstände in seiner Entwicklung gefährdet ist.
Nach einer begrenzten Anschubfinanzierung entfällt die finanzielle Unterstützung durch die katholische Kirche. Der Preis ist ein Beitrag an die administrativen Kosten und soll dazu beitragen, dass das Angebot weiterhin bestehen kann.

Verein Forschungsgruppe Kreativwerkstatt, Basel

Mit dem Preis unterstützt die Stiftung diesen Verein, der nach den positiven Erfahrungen beim Forschungsprojekt „Partizipative Forschung mit Menschen mit einer Rente“, gegründet wurde. Das Ziel des Vereins ist es, diese Erfahrungen in die Ausbildungen und Weiterbildungen einzubringen

Verein Freia, Beinwil SO

Mit der Preisvergabe an den Verein Freia würdigt und unterstützt die Stiftung das vielseitige Angebot auf dem Biohof Waldenstein. Mit viel Engagement und Fachwissen bieten die auf dem Bauernhof tätigen Menschen Jugendlichen mit belasteten Biographien die Möglichkeit, eine Ausbildung zu machen und die Chance eines Neustarts.